Aktuelles

Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankung weltweit.  Kennzeichnend hierfür ist die Abnutzung von Gelenkknorpeln.  Durch das Abnutzen, falsche Belastung und aus anderen Gründen kann ein Knorpel Schaden nehmen oder sogar verschwinden. 

So können mehrere Gelenke von Arthrose betroffen sein. Häufig jedoch tritt eine Arthrose an den Hüft- und Kniegelenken auf.  Betroffene haben starke Schmerzen und oft einen langen Leidensweg hinter sich.  Auf Grund der hohen Nachfrage veranstaltet das St. Marienstift nun am 25. August 2018 um 10:00 Uhr einen zweiten Medizinischen Brunch zum Thema "Arthrose in Hüft- und Kniegelenk - moderne Therapien". Orthopäde Martin Götzel informiert über mögliche Ursachen von Arthrose in den Hüft- und Kniegelenken und stellt moderne Therapien und Behandlungsmethoden vor. Eingeladen sind alle Betroffenen und am Thema Interessierten.

Die Veranstaltung findet in der Cafeteria des Krankenhauses statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Da unsere Raumkapazität begrenzt ist, bitten wir Sie, rechtzeitig da zu sein.

Die Geburtshelfer des Krankenhauses St. Marienstift veranstalten am Freitag, den 27. Juli 2018, um 18.00 Uhr in der Cafeteria den nächsten Informationsabend für alle werdenden Eltern, Großeltern und Interessierten. Vorbereitet sind Vorträge rund um die Geburt und Betreuung von Mutter und Neugeborenem, aktuelle Informationen zum Thema.

Natürlich darf auch hinter die Kulissen der Geburtshilfe in der Harsdorfer Straße 30 geschaut werden. Die Wochenstation und der Kreißsaal können besichtigt werden.

An diesem Abend stehen alle Ärzte der Gynäkologie und Geburtshilfe, die Anästhesisten, die Kinderärzte, die Hebammen sowie die Schwestern der Wochenstation für Fragen rund um die anstehende Geburt bereit. Unseren Elterninformationsabend können Sie ohne Anmeldung besuchen.

Neben  den monatlich stattfindenden  Elterninfoabenden bieten die Geburtshelfer des St. Marienstiftes auch Geschwister- und Stillkurse.

„Vom Herzen her weiß ich, dass ich da noch mal hin muss.“ Gemeint ist das ferne Äthiopien, konkret das Krankenhaus in Attat, in dem Sara-Marie Klammt, Assistenzärztin in der Frauenklinik des Krankenhauses St. Marienstift, zwei Wochen lang Patientinnen betreut und behandelt hat.

180 Kilometer ist Attat von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt. Eine ländliche Region. Im Umkreis von über 100 Kilometer ist das katholische Krankenhaus das einzige. Wer sich hier behandeln lassen will, muss oft einen langen, beschwerlichen Weg auf sich nehmen. Die Menschen tun das, weil sie wissen, dass sie von der Gemeinschaft Missionsärztliche Schwestern beste Hilfe erwarten können. „Alle Mitglieder sind medizinische Fachkräfte“, sagt Sara-Marie Klammt, die selbst Katholikin ist und sich auch aus diesem Grund für die Gemeinschaft entschieden hat. Und nicht nur sie. „Meine Mutter, von Beruf Betriebswirtin, und meine Schwester, die Hebamme ist, haben mich nach Äthiopien begleitet. Nach einer einwöchigen Rundreise durch das wunderschöne Land, haben wir 14 Tage im Krankenhaus von Attat gearbeitet.“ Die Mutter in der Verwaltung, die beiden Schwestern direkt an den Patientinnen. 

Die heute 36-Jährige ist in ihrem Leben nie die einfachsten Wege gegangen. Nach ihrer Ausbildung zur Hebamme hat Sara-Marie zunächst sechs Jahre in diesem Beruf gearbeitet. „Mein Herzblut hängt an der Geburtshilfe, doch ich hatte das Gefühl, dass ich weiterkommen muss im Leben. Ich wollte unbedingt Ärztin werden.“ Ein Jahr nach der Geburt ihrer jüngsten Tochter nahm die Magdeburgerin ihr Medizinstudium auf, glücklicherweise mit einem Stipendium der Stiftung Begabtenförderung Berufliche Bildung vom Bundesbildungsministerium. „Mit Einschränkungen kamen wir so gut über die Runden“, sagt Sara-Marie Klammt, fügt aber an: „Ohne meinen Mann (er ist Erzieher) hätte ich das nicht geschafft.“
 
Heute ist die Ärztin im St. Marienstift in Magdeburg im dritten Weiterbildungsjahr zur Gynäkologin. In zwei Jahren wird sie Fachärztin sein und dann vielleicht noch einmal ihren Urlaub nutzen, um in Äthiopien zu helfen. „Mir ist wichtig, die Welt auch aus anderen Blickwinkeln sehen zu können, den eigenen Horizont zu erweitern, zu erleben, wie das eigene Leben allein dadurch in einem ganz anderen Licht erscheint.“ Selbstverständlichkeiten in der westlichen Welt werden zu Schätzen, Demut und Hochachtung vor Menschen fühlbar, die Glück nicht an materiellen Dingen festmachen – festmachen können. „Die Menschen dort sind nicht nur sehr schön, sie sind auch sehr herzlich.“ 

Viele leben an der Armutsgrenze. Es gibt Krankheiten und Schicksale, wie das eines 16-jährigen Mädchens, das nach einer Vergewaltigung mit einem schwerstkranken Baby (Anenzephalie) schwanger war. Frühchen haben kaum eine Chance. Säuglings- und Müttersterblichkeit sind hoch. So ist es wohl auch Sorge um das Überleben, die keinen Raum lässt für Hass und Neid. „Uns hat besonders beeindruckt, dass verschiedene Religionen ganz friedlich miteinander leben können, ob Muslime, äthiopisch Orthodoxe, Katholiken …“

Das Krankenhaus Attat finanziert sich aus den geringen Einnahmen für die Behandlung und von Spenden.

Helfen auch Sie!

Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.attat-hospital.de

Leider ist uns im letzten  "Marien-Stift"-Magazin ein Fehler unterlaufen. Die korrekte Bankverbindung für Spenden lautet:

Konto: Missionsärztliche Schwestern, Stichwort „Attat hospital“ 
IBAN:  DE 40 3606 0295 0047 4000 15

Text: AZ publica GmbH Magdeburg
Fotos: Sara-Marie Klammt

Neue  Ausstellung im St. Marienstift

Seit dem 1. März 2018  kann eine neue Ausstellung in den Räumen der Zentralen Fachambulanz im Magdeburger St. Marienstift bewundert werden.

Die Künstlerin stammt diesmal sogar aus den eigenen Reihen. Neben ihrer Tätigkeit auf der IMC-Station des Krankenhauses St. Marienstift ist Schwester Astrid Haß auch leidenschaftliche Malerin, und das schon seit ihrer Kindheit, verriet sie im Gespräch.

Dies nahm das Haus zum Anlass, um mit Schwester Astrid, so nennen sie hier alle, eine Ausstellung zu organisieren.
 
Astrid Haß stellt noch bis zum 30.Juni 2018 verschiedene Öltechniken auf Leinwand aus. 

Schauen Sie doch mal vorbei! Es lohnt sich.  

Siehe auch: https://www.facebook.com/Farbfeuerwerk-262714394166122/

Am 01.März 2012 eröffnet die neue Zentrale Fachambulanz in der Klinik St. Mareinstift. Mit der Eröffnung werden die Sprechstunden aller Fachrichtungen zentral an einem Ort gebündelt. Zu finden ist die neue Ambulanz gleich in unmittelbarer Nähe des Haupteinganges im Erdgeschoss.

Vorteile für unsere Patienten:

  • zentrale Lage ermöglicht bessere Orientierung
  • deutlich kürzere Wege
  • verbesserte Bedingungen der fachübergreifenden Zusammenarbeit


Sie erreichen die Zentrale Fachambulanz unter den Telefonnummern: 0391/7262-100 oder -101.

Weitere Informationen finden Sie hier.