Aktuelles

Als drittes Krankenhaus in Sachsen-Anhalt erhielt das Magdeburger St. Marienstift in der vergangenen Woche von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft beurkundet, dass es die Bedingungen an ein Kontinenz- und Beckenbodenzentrum in vollem Umfang erfüllt.

Die Freude bei den Mitwirkenden und Mitarbeitern des katholischen Krankenhauses war natürlich groß, als sie die Urkunde von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft in den Händen hielten (Foto). Im Beckenboden-Zentrum am St. Marienstift arbeiten seit einigen Jahren Fachärzte der Gynäkologie, Urologie, Chirurgie und Gastroenterologie sowie verschiedene Therapeuten gemeinsam an modernen Behandlungsansätzen und -therapieformen für Inkontinenzpatienten.


Seit dem hat sich das Beckenboden-Zentrum auf die Diagnostik, Beratung und Therapie aller Inkontinenzformen bei Frauen und Männern spezialisiert.

Inkontinenz ist leider immer noch ein Tabuthema. Das Problem ist weit verbreitet und kann jeden, ob Frau oder Mann, jung oder alt, treffen. Man geht davon aus, dass in Deutschland etwa 9 Millionen Menschen an einer Harn- oder Stuhlinkontinenz leiden. Aus Scham und Furcht ziehen sich viele Betroffene aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Nur wenige wenden sich mit diesem Problem an einen Arzt, obwohl heute durch geeignete Untersuchungen und Einleitung entsprechender Behandlungsmethoden die meisten von ihrem Leiden befreit werden können.

Da einer Inkontinenz unterschiedliche muskuläre, neurogene und sensorische Ursachen und Störungen zu Grunde liegen, erfordert die Betreuung inkontinenter Menschen verschiedene medizinische Kenntnisse zu den unterschiedlichen Inkontinenzformen sowie deren Diagnostik und Therapie.

„Als interdisziplinäre Einrichtung arbeitet unser Beckenboden-Zentrum im Verbund mit Fachärzten der Gynäkologie, Urologie, Chirurgie und Gastroenterologie sowie weiteren Therapeuten zusammen. Durch die Bündelung der medizinischen, apparativen und therapeutischen Kompetenzen ist die Anwendung modernster Behandlungsansätze gewährleistet.“, so Dr. med. Mathias Sywottek, Koordinator des Beckenboden-Zentrums am St. Marienstift.

Kontakt:
Krankenhaus St. Marienstift
Harsdorfer Str. 30
39110 Magdeburg
Tel. Zentrale Fachambulanz: 0391/7262 – 108
Internet: www.st-marienstift.de

Chirurgische Eingriffe werden häufig minimal-invasiv - besser bekannt als „Knopfloch-Technologie“  - durchgeführt. Dabei werden durch kleine Einschnitte in der Bauchdecke spezielle Instrumente und eine endoskopische Kamera eingeführt.

Der Arzt kann dadurch die Operation und das Geschehen im Bauchraum auf einem Monitor verfolgen, ohne das später große Narben verbleiben. Weitere Vorteile sind, dass die Patienten weniger postoperative Schmerzen haben, schneller genesen und früher nach Hause gehen können.

Diese Art der Operationen haben sich hinsichtlich der eingesetzten Technik in den letzten Jahren immer weiterentwickelt. Insbesondere hat die 3D-Technologie Einzug in den Operationssaal gefunden und bietet Vorteile für den operierenden Arzt, der das bisherige 2D Monitorbild bei  minimalinvasiven Operationen nun dreidimensional sehen kann.

Über diese in Deutschland entwickelte 3D-Technologie verfügen nur wenige Krankenhäuser und hochspezialisierte medizinische Zentren. Sie ermöglicht dem Arzt bei Operationen eine besonders gute Hand-Augenkoordination, um seine Operationsinstrumente optimal führen zu können. Zusätzlich verfügt die 3D-Kamera über eine sehr hohe Auflösung in Full HD Qualität, hohem Kontrast und größerer Bildschärfe als bisher, um auch noch so feine Strukturen besser erkennen und operieren zu können. Der Operateur arbeitet konzentrierter und entspannter, was das Operationsrisiko senken kann. Insbesondere die notwendige intraoperative Diagnostik wird durch eine optimale Sicht verbessert, alles zum Nutzen des Patienten.

Diese neue 3D Technologie steht unseren Patienten seit kurzem zur Verfügung und wird bei minimal-invasiven Operationen von einem Team erfahrender Ärzte und Pflegekräfte routiniert eingesetzt.

Kaum einige Tage alt und schon ist Emil Finn Findewirth nicht nur für seine Eltern etwas ganz besonderes. Er ist außerdem auch noch das 11.111 Baby, das seit Bestehen der Geburtshilfe an der Krankenhaus St. Marienstift Magdeburg GmbH geboren wurde. Der kleine Emil Finn erblickte am Pfingstsonntag im St. Marienstift „das Licht der Welt“.

Hebamme Kristin Spaniel freut sich über den ständig wachsenden Zuspruch. Sie selbst ist seit 2013 am St. Marienstift und hat schon vielen Kindern auf die Welt geholfen.

Die frischgebackenen Eltern Susanne und  Andreas Findewirth wurden  zudem mit einen Blumengruß und einem Gutschein zur Babyausstattung in Höhe von 11.111 Cent (111,11 Euro) überrascht. Für beide ist Emil Finn das erste Kind.

15 Jahre Geburtshilfe am St. Marienstift
Die Geburtshilfe wurde vor fünfzehn Jahren am St. Marienstift eröffnet. Mit Einweihung des Neubaus im Jahr 1999 zog damals auch eine moderne geburtshilfliche Abteilung in das St. Marienstift ein. In Sachsen-Anhalt wurde dem politischen Willen zur Trägervielfalt Rechnung getragen, indem im Planungsausschuss Kostenträger und Leistungserbringer für die Etablierung der Geburtshilfe am St. Marienstift plädierten. Den Vertrauensvorschuss konnten die Mitarbeitenden der Geburtshilfe durch die rasante Entwicklung zur nunmehr fünftstärksten geburtshilflichen Einrichtung im Land rechtfertigen. Die vertrauensvolle Kooperation mit den geburtshilflichen Einrichtungen der Region hat hierzu ebenfalls beigetragen. Nicht zuletzt freuen sich die Mitarbeitenden über den regen Zuspruch der werdenden Eltern, die unser ganzheitliches Angebot gern in Anspruch nehmen. So hat der Erfolg viele Väter, denen allen uneingeschränkt Dank zu sagen ist, besonders aber unseren Ärzten, Hebammen und Schwestern für ihren unermüdlichen Einsatz.


Dr. med. Michael Böhme, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe: „Jährlich erblicken in unserer Geburtshilfe über 850 Babys das Licht der Welt. Dabei legt das Team besonderen Wert auf persönliche  Fürsorge und Betreuung von Mutter und Neugeborenem. Unser Kreißsaalbereich verfügt neben Gebärwanne und zwei Wehenzimmern über Neugeborenenversorgungsplätze mit Beatmungsmöglichkeiten sowie einem separaten Kreißsaal-OP-Bereich in unmittelbarer Nähe. Ausgebildete Kinderärzte sorgen für eine optimale medizinische Versorgung nach der Geburt. Die Wochenstation sorgt mit ihrer familiär behaglichen Atmosphäre für eine optimale Betreuung von Mutter und Kind. Die frischgebackenen Eltern haben zusätzlich die Möglichkeit, die erste Zeit in der Klinik gemeinsam im Familienzimmer zu erleben.“

Neben  monatlich stattfindenden  Elterninfoabenden werden von den Geburtshelfern des St. Marienstiftes auch Geschwister- und Stillkurse angeboten.

Weitere Informationen zum Unternehmen unter:  www.st-marienstift.de
 

Magdeburg, 6. März 2014. Das Krankenhaus St. Marienstift in Magdeburg hat bei der bundesweiten Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse (TK) erneut besonders gut abgeschnitten. Mehr als 93 Prozent aller Befragten zeigten sich danach mit dem traditionsreichen Haus in der Landeshauptstadt allgemein zufrieden. Damit lag die Klinik nicht nur deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 79 Prozent, sondern kann zudem auf einen deutschlandweiten Spitzenwert verweisen.

Allein in Sachsen-Anhalt hatte die TK im vergangen Jahr rund 7.400 Versicherte angeschrieben, die in der Zeit von Juni 2012 bis Juni 2013 mindestens drei Tage stationär behandelt worden waren. Bundesweit wurden rund 230.000 Fragebögen ausgewertet und somit für insgesamt 1.024 Krankenhäuser in Deutschland repräsentative Ergebnisse erzielt. Besonders erfreulich ist, dass 347 von ihnen in allen fünf Qualitätsdimensionen ein überdurchschnittliches Ergebnis erreicht haben. Immerhin sechs davon haben ihren Standort in Sachsen-Anhalt.

So schnitt auch das St. Marienstift, in dem jährlich rund 15.000 Menschen von 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern medizinisch versorgt werden, nicht nur in puncto allgemeine Zufriedenheit, sondern auch in den Kategorien Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis, der medizinisch-pflegerischen Versorgung, der Information und Kommunikation mit den Patienten sowie der Organisation und Unterbringung überdurchschnittlich gut ab.

Als besondere Stärken der Elbestädter Klinik lobten die von der TK befragten Patientinnen und Patienten den reibungslosen Austausch zwischen Pflegepersonal  und Ärzten sowie deren medizinischer Leistung. Daneben hoben sie die Information über geplante Operationen ebenso wie die Organisation der Aufnahme hervor und lobten beispielsweise die Sauberkeit der Patientenzimmer sowie das Essen.

"Neben der technischen Ausstattung und qualifiziertem Personal sind für viele unserer Versicherten auch die subjektiven Eindrücke  anderer Patienten wichtig. Wie groß das Interesse ist, zeigt auch die hohe Rücklaufquote der Fragebögen. In unserem Bundesland nahmen sich mehr als 61 Prozent der ehemaligen Krankenhauspatienten die Zeit für den immerhin  41 Punkte umfassenden Fragebogen", so Jens Hennicke, Leiter der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt.

Dr. Dieter Suske, Verwaltungsleiter und Ärztlicher Direktor des Krankenhauses St. Marienstift ergänzt: "Das Ergebnis der Umfrage bestätigt uns in unserer Qualitätsoffensive, die wir seit Jahren forcieren. Neben einem exzellenten Behandlungsergebnis sind aber auch menschliche Wärme und Zuwendung in schwierigen Lebenssituationen Maxime unseres Handelns, so wie wir dies in unserem Leitbild fest verankert haben".

Auch der aktualisierte und im Internet zu findende TK-Klinikführer greift auf die Bewertungen der Versicherten zurück. Ergänzt werden sie mit den Qualitätsberichten der Krankenhäuser sowie Angaben über Ausstattung, Anzahl von Operationen und anderen Behandlungen. Hennicke: "Wir haben diese Daten in laienverständliche Sprache übersetzt. So ist es sehr einfach, sich über Behandlungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung oder im gesamten Bundesgebiet zu informieren."

Der Klinikführer ist online abrufbar unter www.tk.de/klinikfuehrer.

Zur Pressemitteilung...

Die Geburtshilfe wurde übrigens heute auf den Tag genau vor fünfzehn Jahren am St. Marienstift etabliert. Mit Einweihung des Neubaus im Jahr 1999 zog auch eine moderne geburtshilfliche Abteilung in das St. Marienstift ein.

Mittlerweile erblicken hier jährlich fast 850 Babys das Licht der Welt. Dabei legt das Team besonderen Wert auf persönliche Fürsorge und Betreuung von Mutter und Neugeborenem. Modern eingerichtete Ein- und Mehrbettzimmer sowie das kürzlich fertiggestellte Familienzimmer sorgen für die nötige Wohlfühlatmosphäre.

Neben monatlich stattfindenden Elterninfoabenden werden von den Geburtshelfer des St. Marienstiftes auch Geschwister- und Stillkurse angeboten.

Hier geht es zu den aktuellen Terminen für unsere Stillgruppe:

Unsere Stillgruppen finden jeweils von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Stillzimmer der Wochenstation im Erdgeschoss statt.

Bei Rückfragen  steht Ihnen Schwester Nicole Wagner, Tel. (0391)7262-676, Email: stillgruppe@st-marienstift.de oder stillzwerge@web.de, jederzeit gern zur Verfügung.

Der Magdeburger Fotograf Thomas Hinz hat seit dem 01.10.2013 seine Werke im Krankenhaus St. Marienstift ausgestellt. Die Ausstellung trägt den Namen „Bilder meiner Stadt“. Als seine Stadt bezeichnet Hinz seine Geburtsstadt Stralsund.

Die Ausstellung wird noch bis Ende des Jahres in den Räumen der Zentralen Fachambulanz zu sehen sein.

„Meine Bilder sollen zum Entdecken einladen. Vielleicht kann ich ja den einen oder anderen Betrachter von meiner Stadt begeistern“ so Thomas Hinz. Die Bilder entstanden in seiner Heimatstadt Stralsund, als er seine Frau im November vergangenen Jahres bei einer Weiterbildung begleitete.

An einer so zentralen Anlaufstelle für Patienten bietet sich eine Ausstellung regelrecht an, dachte sich Carola Schuller, PR-Referentin, vor einiger Zeit. Inzwischen organisiert die Klinik regelmäßig Kunst- und Bilderausstellungen für ihre Patienten und Besucher. Die Ausstellungen sollen Abwechslung bringen und ein wenig vom Krankenhausalltag ablenken.

Seit dem 1. März 2012 gibt es jetzt die Zentrale Fachambulanz an der Klinik St. Marienstift.
Direkt im Haupteingangsbereich der Klinik im Erdgeschoss sind alle Fachsprechstunden – insbesondere die für die vor- und nachstationären Behandlungen – zentral zusammengefasst.

Zum Fotografen:
Thomas Hinz wurde 1971 in Stralsund geboren. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Magdeburg.Seine Liebe zur Fotografie entdeckte Hinz 1998.

Bekannte Ausstellungen von Thomas Hinz:
• 17.07.2008 Sonderausstellung „Das Stahlwerk“ im Technikmuseum Magdeburg
• Okt. 2008 Fotoreihe „Klappstuhl“ im Moritzhof- Magdeburg
• 15.01.2009 Fotoausstellung „Euer Leben“ im Schloss Wendgräben
• 06.08.2009 Ausstellung „Die Mitarbeiter“ Galerie DA OBEN in Magdeburg
• Mitte 2010 „Klappstuhl - Michme, Pölitz und Co.“ im Cafe` Flair
• 02.03.2011 „Zu Hause - Wohnen bei Pfeiffers“ im Moritzhof/ Magdeburg
• 01.05.2011 „Die Mitarbeiter“ Schloss Wendgräben
• 07.05.2011 „Eine Galerie für einen Tag“ – Magdeburg/ Cracau
Weitere Ausstellungen z.B. im MDR Funkhaus, Moritzhof/ Magdeburg.

26.08.2013: Bundestagswahl 2013

Sehr geehrte Patienten,
wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Wahlberechtigte, die sich am 22. September 2013, dem Tag der Bundestagswahl, voraussichtlich im Krankenhaus aufhalten werden, die Möglichkeit haben, ihr Wahlrecht durch die Briefwahl auszuüben.

Die hierzu erforderlichen Unterlagen können Sie bei der zuständigen Wahlbehörde Ihres Wohnortes anfordern.

Die Briefwahl sollte rechtzeitig, wenn absehbar ist, dass Sie am Wahltag das Wahllokal nicht aufsuchen können, beantragt werden. Die Briefwahlunterlagen können zu Ihnen nach Haus bzw. in das Krankenhaus geschickt werden.

Die vom Wahlamt versandten Wahlbenachrichtigungskarten können hierfür ausgefüllt und zurückgeschickt werden.

Sie können auch einen formlosen Antrag mit der Bitte um Zusendung der Briefwahlunterlagen stellen. Der Antrag muss folgende Angaben enthalten:

  • Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnanschrift
  • eigenhändige Unterschrift
  • evtl. abweichende Versandanschrift (z. B. Krankenhaus)

Sollten Sie bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden sein, wenn die Wahlberechtigungsunterlagen eintreffen, senden wir Ihnen diese selbstverständlich nach.

Unser neues Patientenmagazin, der "MEDICUS ist da! Hier können Sie sich Ihre persönliche Ausgabe downloaden.