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01.08.2014: Operationen jetzt auch in 3D

Chirurgische Eingriffe werden häufig minimal-invasiv - besser bekannt als „Knopfloch-Technologie“  - durchgeführt. Dabei werden durch kleine Einschnitte in der Bauchdecke spezielle Instrumente und eine endoskopische Kamera eingeführt.

Der Arzt kann dadurch die Operation und das Geschehen im Bauchraum auf einem Monitor verfolgen, ohne das später große Narben verbleiben. Weitere Vorteile sind, dass die Patienten weniger postoperative Schmerzen haben, schneller genesen und früher nach Hause gehen können.

Diese Art der Operationen haben sich hinsichtlich der eingesetzten Technik in den letzten Jahren immer weiterentwickelt. Insbesondere hat die 3D-Technologie Einzug in den Operationssaal gefunden und bietet Vorteile für den operierenden Arzt, der das bisherige 2D Monitorbild bei  minimalinvasiven Operationen nun dreidimensional sehen kann.

Über diese in Deutschland entwickelte 3D-Technologie verfügen nur wenige Krankenhäuser und hochspezialisierte medizinische Zentren. Sie ermöglicht dem Arzt bei Operationen eine besonders gute Hand-Augenkoordination, um seine Operationsinstrumente optimal führen zu können. Zusätzlich verfügt die 3D-Kamera über eine sehr hohe Auflösung in Full HD Qualität, hohem Kontrast und größerer Bildschärfe als bisher, um auch noch so feine Strukturen besser erkennen und operieren zu können. Der Operateur arbeitet konzentrierter und entspannter, was das Operationsrisiko senken kann. Insbesondere die notwendige intraoperative Diagnostik wird durch eine optimale Sicht verbessert, alles zum Nutzen des Patienten.

Diese neue 3D Technologie steht unseren Patienten seit kurzem zur Verfügung und wird bei minimal-invasiven Operationen von einem Team erfahrender Ärzte und Pflegekräfte routiniert eingesetzt.