Pressemitteilung

23.02.2013: „Dickdarmkrebs ist vermeidbar!“ - Thema des nächsten Medizinischen Brunches im St. Marienstift

Darmkrebs liegt mit über 60.000 Neuerkrankungen und ca. 28.000 Todesfällen weit vorn auf der Rangliste der tödlichen Krebserkrankungen pro Jahr in Deutschland, zeigt das nationale Krebsregister.

Dabei ist Dickdarmkrebs vermeidbar!

Dickdarmkrebs entsteht zu 90 Prozent aus Polypen, das sind anfangs harmlose Schleimhautwucherungen, die nach 10 bis 15 Jahren bösartig werden können. Bei der Darmkrebsvorsorgeuntersuchung werden diese Polypen, falls vorhanden, abgetragen und somit das Risiko der Krebsentstehung beseitigt.

Finden wir keine Polypen während der Vorsorgespiegelung, ist die Entstehung eines Darmkrebses innerhalb der nächsten 10 Jahre sehr unwahrscheinlich.

Um ein Darmkrebsrisiko zu erkennen, sollte jeder spätestens ab einem Alter von 55 Jahren zur Früherkennung gehen. Besteht ein familiäres Risiko, sollte schon ab dem 50. Lebensjahr an eine Vorsorgeuntersuchung gedacht werden.

Am Samstag, den 23. Februar 2013, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr wird Frau Dr. med. Ursula Gärtner, Chefärztin der Abteilung für Gastroenterologie, beim „2. Medizinischen Brunch“ in der Klinik St. Marienstift über die Dickdarmspiegelung als Untersuchung zur Vorsorge gegen Darmkrebs sowie über die Schmerzausschaltung bei einer Darmspiegelung informieren.

Das Thema der Veranstaltung lautet auch: „Dickdarmkrebs ist vermeidbar!“

Die Veranstaltung findet in der Cafeteria der Klinik statt.

Außerdem besteht die Möglichkeit, im Anschluss mit den Fachärzten ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Der "medizinische Brunch" ist eine Veranstaltungsreihe für Patienten und alle am Thema Interessierten. Er findet immer am letzten Samstag im Monat statt.