Pressemitteilung

20.04.2015: Früherkennung lohnt sich!

Früherkennung lohnt sich!

Magdeburg, 21. April 2015;  Vorsorge und Früherkennung von bösartigen Erkrankungen des Verdauungstraktes ist Thema des vierten Medizinischen Bruch im St. Marienstift. 

Jährlich werden bei fast 70.000 Menschen in Deutschland bösartige Erkrankungen im Verdauungstrakt diagnostiziert.

Darmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Unter dem Oberbegriff „Darmkrebs“ werden Krebserkrankungen des Dickdarms, des Enddarms und des Darmausganges zusammengefasst.

Dabei sind viele dieser Erkrankungen, wenn man sie rechtzeitig erkennt oder vorbeugt, vermeidbar! Beispielsweise entsteht Dickdarmkrebs zu 90 Prozent aus Polypen, die erst nach 10 bis 15 Jahren bösartig werden können. Bei einer Darmkrebsvorsorgeuntersuchung könnten diese Polypen, falls vorhanden, bereits abgetragen und somit das Risiko der Krebsentstehung beseitigt werden.

Um sein Krebsrisiko zu erkennen, sollte jeder spätestens ab einem Alter von 55 Jahren zur Früherkennung gehen.

Am Samstag, den 25. April 2015, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr wird Frau Dr. med. Sandra Lößner, Oberärztin der Abteilung für Gastroenterologie, beim vierten Medizinischen Brunch im Krankenhaus St. Marienstift über „Vorbeugung und Früherkennung von bösartigen Erkrankungen des Verdauungstraktes“ informieren. Im Fokus stehen die apparativen Möglichkeiten zur Vorbeugung und Früherkennung dieser Erkrankungen, insbesondere die Dickdarmspiegelung. Die Referentin geht in ihrem Vortrag aber auch auf eine gesunde Ernährungs- und Verhaltensweise als Vorbeugung gegen Krebs ein.

Die Veranstaltung findet in der Cafeteria des Hauses statt. Der Eintritt ist frei.