Zertififzierung

KTQ® inkl. pCC-Zertifizierung

Das Qualitätsmanagement der Klinik St. Marienstift wird seit dem Jahre 2005 auf der Grundlage des KTQ®-Kataloges und seit 2008 nach KTQ® und proCum Cert aufgebaut. Dabei wurden vorrangig die identifizierten Probleme und Bedürfnisse unseres Krankenhauses  analysiert und bearbeitet.

Das Ziel des Qualitätsmanagements ist es, in erster Linie die Patientenversorgung zu verbessern, sowie desweiteren die Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes zu unterstützen und die Mitarbeiter zu fördern. Dies erfolgt durch Struktur-, Prozess- und Ergebnisverbesserungen.

Unser Qualitätsmanagementsystem wurde im April 2009 erfolgreich nach KTQ® inkl. pCC zertifiziert (nach KTQ® rezertifiziert).
Das Qualitätszertifikat ist ein Gütesiegel, an dem sich die gute Versorgungsqualität für alle Patienten und Einweiser  ablesen lässt.
Durch die Zertifizierung nach proCum Cert wird der christliche Grundgedanke unseres Krankenhauses besonders hervorgehoben und dargestellt.
Beide Prüfverfahren bilden das gesamte Krankenhaus ab. Somit ist gewährleistet, dass nicht nur einzelne Bereiche gute Arbeit leisten, sondern sich alle Bereiche und Abteilungen im kontinuierlichen Verbesserungsprozess befinden.

Bewertet wurden die Kategorien Patientenorientierung im Krankenhaus, Sicherstellung der Mitarbeiterorientierung, Sicherheit im Krankenhaus, Informationswesen, Krankenhausführung, Qualitätsmanagement, Seelsorge im kirchlichen Krankenhaus, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Trägerverantwortung. Durch das Zertifizierungsverfahren konnten während der Selbst- und Fremdbewertung unsere Stärken, die wir weiter ausbauen, und unsere Verbesserungspotentiale, welche wir nach und nach bearbeiten, erkannt werden.

Der Aufbau unseres QM-Systems und das Zertifizierungsverfahren werden von vielen Mitarbeitern als eine Möglichkeit gesehen, ihre Prozesse/Organisation in den Abteilungen und auch abteilungsübergreifend darzustellen, nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen und sich an der Umsetzung zu beteiligen. Somit können die Sicherheit und die Versorgungsqualität der Patienten, die Zusammenarbeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter durch bessere Transparenz über alle Prozesse und Ziele der Klinik verbessert und unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, auch verankert in den Leitlinien unseres Trägers, umgesetzt werden.

Zertifizierung des Brustzentrums an der Klinik St. Marienstift nach Onkozert

Um Patientinnen mit Erkrankungen der Brust optimal versorgen zu können, sind eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Experten und einheitliche Behandlungsleitlinien Voraussetzung.
Diese Voraussetzungen wurden im Brustzentrum an der Klinik St. Marienstift geschaffen und umgesetzt.
Somit konnte es im November 2006 zertifiziert und im Jahre 2009 rezertifiziert werden.

Die Zertifizierung erfolgte nach Onkozert, einem Verfahren durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie.

Im Rahmen des Brustzentrums werden alle Prozesse regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Weiterhin sind alle Mitarbeiter/innen des Zentrums zu regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen verpflichtet.

Folgende Ziele sind definiert:

  • optimale und schnelle Versorgung von PatientInnen mit gut- oder bösartigen Erkrankungen der Brustdrüse
  • Verbesserung der Überlebensrate von PatientInnen mit Brustkrebs
  • Senkung der Rezidivrate
  • Optimierung von Prävention, Screening, Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Nachsorge
  • Optimierung der palliativen Therapie unter Berücksichtigung der Lebensqualität
  • Teilnahme an Studien zur Verbesserung der Behandlungsqualität
  • regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiter