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Qualitätsmanagement

Neben den gesetzlichen Vorgaben bilden unsere Leitlinien für das Krankenhaus St. Marienstift die Grundlage unseres Qualitätsmanagements: "Grundhaltung unseres Handelns sind die Achtung und Wertschätzung gegenüber jedem Menschen."

Beschwerdebeauftragte im Gespräch

Aufgaben des Qualitätsmanagement


"Qualität ist, zu tun, was man zu tun versprochen hat." (P. J. Crosby, 1979)."

Unsere Kunden spielen die entscheidende Rolle für unser Qualitätsmanagement. Im Gesundheitswesen unterscheidet man die "externen Kunden", an erster Stelle der Patient, mit den Hausärzten/Einweisern und Krankenkassen, und die "internen Kunden", die Mitarbeiter.

Die Grundprinzipien unseres QM-Systems sind die Kundenorientierung und dahingehende kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Krankenhauses.

Die Aufgabe besteht darin, alle wesentlichen Prozesse im Krankenhaus zu identifizieren und zu beschreiben sowie in allen Kernbereichen Standards zu definieren.

Um die Anforderungen der Patienten, Mitarbeiter und Hausärzte/Einweiser noch besser kennen zu lernen, werden Befragungen durchgeführt, ausgewertet und in Ziele umgesetzt.

Unser QM-System (QMS) ist ein organisiertes System, das eine planvolle und kontinuierliche Entwicklung unseres Krankenhauses entsprechend der Wünsche der Kunden insbesondere der Patienten ermöglicht.

Gleichzeitig legt unser QM-System dar, wie Arbeitsabläufe organisiert und Schnittstellen definiert sind.

Ansprechpartnerin

  • Fachbereichsleitung
    Dr. Stefanie Roloff
    QM-Beauftrage, Beschwerdebeauftragte, Risikomanager

Sprechen Sie mich gern an!

Qualitätsmanagement
Dr.
Stefanie
Roloff
Telefon
Fax
0391/7262-063
Krankenhaus St. Marienstift Magdeburg GmbH
Harsdorfer Str. 30
39110
Magdeburg

Qualitätsmanagement

Sie finden das QM-Büro in der ersten Etage im Neubau im Verbindungsflur zwischen der Verwaltung und der Station 2.

Qualitätspolitik

Unsere Qualitätspolitik stellt unsere Leitlinie für die Qualität dar. Hier ist allgemein beschrieben, mit welcher Thematik der verschieden Bereiche wir uns innerhalb des QM befassen und den Schwerpunkt setzen und wie wir dies erreichen möchten.

1. Der Patient und alle Kooperationspartner stehen im Mittelpunkt und werden als Kunden im positiven Sinne begriffen.

Vorrangige Aufgabe aller Mitarbeiter ist eine zeitgemäße, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen fachlich anerkannte Behandlung und menschlich gute Betreuung im Sinne der christlichen Nächstenliebe der Patienten in Krankheit und Leid. Wir unterstützen die Patienten und ihre Angehörigen, die Selbständigkeit wiederzuerlangen, damit sie in Ihren vertrauten Lebensraum zurückkehren können.

Durch Information und Aufklärung helfen wir, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Wir pflegen eine kooperative und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen externen Einrichtungen und unserer Klinik.

2. Mitarbeiter sind das höchste Gut des Unternehmens. Nur wenn sie zufrieden sind, können sie auch die Patienten gut behandeln.

Vorrangige Aufgabe aller Mitarbeiter ist eine zeitgemäße, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen fachlich anerkannte Behandlung und menschlich gute Betreuung im Sinne der christlichen Nächstenliebe der Patienten in Krankheit und Leid. Wir unterstützen die Patienten und ihre Angehörigen, die Selbständigkeit wiederzuerlangen, damit sie in Ihren vertrauten Lebensraum zurückkehren können.

Durch Information und Aufklärung helfen wir, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Wir pflegen eine kooperative und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen externen Einrichtungen und unserer Klinik.

3. Durch die Einhaltung von umwelt-, arbeits-, daten- & bürgerschutzrechtlichen Gesetzen sowie der rechtlichen Bestimmungen bzgl. des Medizinproduktegesetzes wird die Sicherheit im Krankenhaus für Patienten, Mitarbeiter und Gesellschaft gewährleistet.

Gemäß dem christlichen Grundsatz „Erhalt der Schöpfung“ wissen wir uns persönlich und als Einrichtung zu umweltbewusstem Handeln aufgerufen.
Rechtssicherheit sowie Achtung und Förderung der Menschenrechte sind notwendige Bedingungen für die Entwicklung aller Menschen.

4. Eine der wesentlichen Aufgaben der Krankenhausführung ist die Bereitstellung von Ressourcen für eine qualitativ hochwertige Medizin und Pflege.

Zur Sicherung der Existenz unserer Einrichtung und somit der Erhalt der Arbeitsplätze aller Mitarbeiter ist wirtschaftliches Handeln auch für ein christlich orientiertes Krankenhaus unverzichtbar. Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ist ein sorgfältiger Umgang mit den uns anvertrauten Mitteln aufgetragen.

Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Gesundheitswesens werden die mittel- und langfristigen Strategien für das Krankenhaus entwickelt.
Die Krankenhausleitung unterstützt die Mitarbeiter bei der Umsetzung von Qualitätszielen und Projekten, sowie bei der Bewältigung ethischer Fragen.

Durch fachlich und persönlich beispielhaftes Handeln agiert die Krankenhausleitung in der Vorbildfunktion zur Umsetzung der gesteckten Ziele.

5. Durch Zufriedenstellung der Kunden leistet das Qualitätsmanagement einen Beitrag zum langfristigen Geschäftserfolg und stellt den Nutzen für die Mitarbeiter des Krankenhauses und für die Gesellschaft sicher.

Um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in allen Bereichen des Krankenhauses aufrechtzuerhalten, werden berufsgruppen- und hierarchieübergreifend alle Mitarbeiter in die Optimierung der Struktur- und Prozessqualität und somit der Steigerung der Ergebnisqualität durch Bearbeitung qualitätsrelevanter Probleme und Erarbeitung von QM- Konzepten einbezogen.

Qualitätsziele

Die strategischen Qualitätsziele beziehen sich auf die Kunden- und Mitarbeiterorientierung, die Sicherheit im Krankenhaus, die Krankenhausführung und das QM.

1. Kundenorientierung

  • Kompetente und professionelle Behandlung von der Aufnahme bis zur Entlassung
  • Umfassende Information über Abläufe
  • Minimierung der Wartezeiten
  • Eingehen auf individuelle Wünsche (Verbesserung der Patienten- und Einweiserzufriedenheit sowie der aller anderen Kooperationspartner

2. Mitarbeiterorientierung

  • Mitarbeiterzufriedenheit
  • Kompetenz der Mitarbeiter
  • Einbindung in Entscheidungen
  • Regelmäßige und strukturierte Mitarbeitergespräche und Mitarbeiterbesprechungen

3. Sicherheit im Krankenhaus

  • Gewährleistung der Sicherheit im Krankenhaus für Patienten und Mitarbeiter im Bereich der technischen Medizinprodukte und bezüglich des Datenschutzes
  • Schutz der Umwelt

4. Krankenhausführung

  • Zukunftsorientierte Ausrichtung des Krankenhauses
  • Strategieentwicklung zur Qualitätsverbesserung
  • Qualitative Sicherung des medizinischen Leistungsspektrums

5. Qualitätsmanagement

  • Verbesserung der Zufriedenheit der Mitarbeiter, Patienten, Einweiser und externe Einrichtungen
  • Strukturierung der Organisation und Prozesse
Patientenzufriedenheit

Der Patient steht im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns – dieser Grundgedanke ist in unserem Leitbild, im Pflegeleitbild und in der Qualitätspolitik verankert.

Die Zufriedenheit des Patienten trägt zu seiner Genesung bei. Deshalb sind wir stets bestrebt, die Strukturen (z.B. baulich-technische Ausstattung, Speisenversorgung, Fort- und Weiterbildung usw.) und unsere Arbeitsabläufe so auszurichten, dass die Patienten zufrieden und mit einem guten Behandlungsergebnis nach Hause gehen können und möglichst schnell wieder in ihren Alltag zurückfinden.

Um die Zufriedenheit der Patienten zu kennen, erhält jeder einen Fragebogen zur Einschätzung der verschiedenen Bereiche und zudem den Bogen „Ihre Meinung ist uns wichtig“.

Zudem erfolgt in mehrjährlichen Abständen eine detaillierte Patientenbefragung für einen festgelegten Zeitraum sowie eine zweijährliche Patientenbefragung im Brustzentrum.

Patientensicherheit

Zur Erreichung guter Behandlungsergebnisse zählt auch die Sicherheit für unsere Patienten.

Das gilt in Bereichen angefangen vom Datenschutz über Regelungen zum Patienteneigentum bis hin zur Vermeidung von Risiken während der Diagnosestellung und Behandlung. Hierfür ist es für uns selbstverständlich, Risikopotentiale zu erkennen und abzustellen sowie Behandlungsleitlinien und OP-Standards nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und sicheren Abläufen zu erstellen. Dazu gehört natürlich auch, die gesetzlichen Vorgaben z. B. bezüglich Hygiene, Medizinprodukte, Arzneimittel, Transfusion, Gebäudetechnik, elektronischer Datenverarbeitung insbesondere von Patientendaten einzuhalten.

Dabei orientieren wir uns an den Empfehlungen des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit.
Die Umsetzung der Gewährleistung der Patientensicherheit ist durch enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhausleitung, Qualitäts- und Risikomanagement und allen Mitarbeitern aus dem ärztlichen, pflegerischen, Verwaltungs- und technischem Bereich gegeben.

Beschwerde-Management

Um unser Handeln gegenüber den Patienten und deren Angehörigen nach unseren Leitlinien ermöglichen zu können, nehmen wir ihre vorgebrachten Hinweise an und möchten zur Lösung der Probleme beitragen. Wir zeigen uns gesprächsbereit gegenüber Fragen und Problemen der Patienten und Angehörigen.

Dies erfolgt konzeptionell durch ein strukturiertes Vorgehen zum Umgang mit Patienten- und Angehörigenbeschwerden. Das “Beschwerdeteam” erfasst und bearbeitet alle eingehenden Hinweise und wertet diese aus.

Das Gesprächs- und Beschwerdemanagement bezieht alle Hinweise, d. h. Lob und Kritik, die mündlich, schriftlich, telefonisch und via Internet vorgetragen werden ein. Hierzu liegen in allen Abteilungen, die Patientenkontakt haben, sowie in den Patientenbroschüren Bögen „Ihre Meinung ist uns wichtig“ bereit.

Im Eingangsbereich und jeweils im Fahrstuhlbereich sind Briefkästen aufgehängt.

Handelt es sich um eine Beschwerde, löst der Mitarbeiter, wenn möglich, das Problem selbst. Kann das Problem nicht selbst behoben werden, wird sich das „Beschwerdeteam“ um die weitere Bearbeitung kümmern.

Externe Qualitätssicherung

Die Krankenhaus St. Marienstift Magdeburg GmbH beteiligt sich nach den gesetzlichen Vorgaben an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach § 137 SGB V.

Das Hauptziel der externen vergleichenden Qualitätssicherung besteht in der Optimierung der medizinischen und pflegerischen Leistungen sowie dem Vergleich der Qualitätsdarstellung mit allen Krankenhäusern Deutschlands (Benchmarking).

Dazu werden zu bestimmten Operationen / Behandlungen aller Patienten ausgewählte Daten (Qualitätsmerkmale) dokumentiert und an das IQTIG-Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen sowie die jeweiligen Landesgeschäftsstellen (hier: Ärztekammer Sachsen-Anhalt) anonymisiert versendet.

Dieses Verfahren gilt in unserem Hause für folgende Abteilungen:

Frauenheilkunde

  • z. B. Gebärmutterentfernung,
  • Diagnostik Kinderwunsch,
  • gutartige / bösartige Neubildungen der Eierstöcke/Genitalien
     

Geburtshilfe

  • alle Neugeborenen
     

Neonatologie

  • erkrankte Neugeborene

Brustoperationen

  • gutartige / bösartige Neubildungen
     

Orthopädie

  • Knie- und Hüftgelenkersatz oder –wechsel, Oberschenkelfrakturen

Chirurgie

  • Gallenblasen-Entfernung

Pflege

  • Dekubitusprophylaxe*
  • ambulant erworbene Pneumonie (Lungenentzündung)
  • Vermeidung nosokomialer* Wundinfektionen

*)lokale Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes auch Druckgeschwür


Die Daten werden der genauen Prüfung (an Hand von Qualitätsindikatoren) unterzogen, ausgewertet, mit allen Krankenhäusern verglichen und jährlich als Bericht zurückgesandt.

Treten in bestimmten Bereichen Auffälligkeiten auf, leiten die verantwortlichen Fachgruppen den sogenannten 'Strukturierten Dialog' ein. Die Krankenhäuser werden um schriftliche Stellungnahmen gebeten sowie aufgefordert, Maßnahmen zur Optimierung zu benennen. Die Stellungnahmen werden für die endgültige Bewertung (nach einem einheitlichen System) eines jeden Krankenhauses herangezogen.

Vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) ausgewählte Ergebnisse werden im gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsbericht , den alle Krankenhäuser erstellen müssen, alle zwei Jahre öffentlich dargestellt. Dies dient einem weiteren Ziel, der Sicherung der Transparenz.

Somit haben nicht nur einweisende Ärzte, sondern auch und vor allem die Patientinnen und Patienten jederzeit die Möglichkeit, sich aktuell über das Krankenhaus zu informieren.

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Tumordokumentation - Wir melden dem Krebsregister!

Das Krankenhaus St. Marienstift meldet Daten an das Krebsregister Sachsen-Anhalt.

Am 01.01.2018 trat das Gesetz zur Meldepflicht bösartiger Neubildungen (Krebserkrankungen und deren Vorstufen) an das jeweilige Krebsregister eines Bundeslands in Kraft. 

Das Krankenhaus ist demnach verpflichtet, Daten vollzählig (alle in unserer Einrichtung behandelten bösartigen Erkrankungen) sowie vollständig (von der Diagnose bis zum Behandlungsende) zu melden. 

Meldepflichtig sind

  • die Art der Erkrankung,
  • deren Therapien (Operationen, Chemotherapie-, Strahlen-, Immun- oder andere Therapien),
  • der Verlauf einer Erkrankung (Beobachtung der Therapieerfolge) und
  • Nebenerkrankungen, Nebenwirkungen, Folgeerkrankungen.

Die Tumordokumentation erfolgt im St. Marienstift im Gießener Tumordokumentations-System (GTDS).

Die Dokumentation dient u.a. 

  • der Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung,
  • der Entwicklung von Studien und 
  • Forschungszwecken zur Erkennung und Behandlung von Krebserkrankungen.

Die Erfassung Ihrer Daten unterliegt dem kirchlichem Datenschutzgesetz. Mit Ihrem Einverständnis zur Speicherung der Daten unterstützen Sie letztendlich wertvolle Forschungsarbeit. Sie haben das Recht, gegen die Speicherung der Daten zu widersprechen. Widersprüche richten Sie bitte direkt an das Landeskrebsregister: https://www.kkr-las.de/patienten/widerspruch

Interne Qualitätssicherung

Zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der guten Qualität unserer Arbeit nutzen wir verschiedene Instrumente des Qualitätsmanagements bzw. der internen Qualitätssicherung.

Im Folgenden sind einige von uns genutzte QM-Instrumente beschrieben:

  • 1. Befragungen
  • 2. Beschwerden (Lob/Kritik)
  • 3. Interne Audits
  • 4. Erfassen von Daten
  • 5. Kommunikation
  • 6. Interne Qualitätssicherung

Qualitätsbericht

Jedes Jahr erstellen wir einen Qualitätsbericht, den wir im Internet veröffentlichen.Der Bericht dient den Patienten und einweisenden Ärzten als Orientierungshilfe, welche Leistungen in einer medizinischen Einrichtung erbracht werden. Daran ist für sie erkennbar, ob das Krankenhaus für die Behandlung seiner Erkrankung geeignet ist. Weiterhin ist hier ersichtlich, welche medizinischen, pflegerischen und Serviceleistungen das Krankenhaus vorhält und welche Qualifikationen das medizinische (ärztlich, pflegerisch, funktionsdiagnostisch) Personal besitzt.

Hier können Sie den aktuellen Qualitätsbericht für das Jahr 2017 downloaden:

Die Qualitätsberichte aller Krankenhäuser Sachsen-Anhalts finden Sie u. a. auch im Krankenhausverzeichnis der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt unter www.kliniken-in-san.de.

Zertifizierungen

Der hohe Anspruch unseres ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Handelns zum Wohle unserer Patienten lässt sich durch aufwändige Zertifizierungsverfahren für unsere verschiedenen Zentren dokumentieren. Weitere Informationen zu unseren Zertifizierung erhalten Sie hier.

Wir sind zertifiziert:

  • Zertifizierung des Brustzentrums
  • Zertifizierung des Beckenboden-Zentrums
  • Hernienzentrum
  • Prostata-Zentrum
  • Schilddrüsenzentrum
  • Aktion "Saubere Hände" - Bronze-Zertifikat